Maikätzchen erblicken das Licht der Welt

Maikätzchen nennt man alle Kätzchen, die im Mai geboren wurden. Sie sind bei vielen Katzenhaltern sehr begehrt, da sie besonders widerstandsfähig, reinlich und gesund sein sollen. Diese Behauptung traf ursprünglich jedoch nur auf wild lebende Katzen zu, die aufgrund der Wetterlage ohne viele Krankheiten groß wurden. Bei den heutigen Hauskatzen kann man diese Mutmaßungen kaum noch feststellen. Es ist jedoch eine Tatsache, dass im Frühjahr viele Kätzchen, frei lebend oder in menschlicher Obhut, geboren werden. Leider bergen die beliebten Maikätzchen durch ihre hohe Population auch Probleme und Risiken.

Es müssen nicht immer Maikätzchen sein

Nach wie vor glauben viele Menschen an die Sage vom gesunden Maikätzchen. Dies führt zu einem wahren Ansturm auf Mai geborene Kitten und Kater und einem entsprechend großen Angebot. Dabei spielt es für den Charakter und die Eigenarten einer Katze keine entscheidende Rolle, ob diese im Mai, April oder Juni geboren wurde. Während die Tierheime und Auffangstationen voller heimatloser Tiere und auch vieler Jungkatzen sind, warten viele zukünftige Halter auf ihre Maikätzchen. Hierzu besteht jedoch kein Grund. Im Gegenteil, dadurch wird die Zucht junger Katzen gefördert, während andere weiterhin auf ein neues Zuhause warten müssen.

Krankheiten und Überpopulation

Das Problem an den süßen Maikätzchen sind vor allem die unwissenden Halter. Da viele der Katzen später Freigang bekommen ohne kastriert zu werden, wächst die Population an wild lebenden Katzen an. Dadurch kommt es zu unkontrolliertem Nachwuchs, Futterknappheit und auch Parasitenbefall, weil sich niemand um die verbliebenen Wildkatzen kümmert. Die zukünftigen Halten sollten deshalb ihre Verantwortung ernst nehmen und ihre Katze, ob Maikätzchen oder nicht, kastrieren lassen.

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