Risikofortfall in der Tierversicherung

Immer mehr Tierbesitzer machen Gebrauch von einer Tierversicherung. Eine Tierversicherung ist nicht neu, sondern galt lange Zeit als unpopulär und nicht notwendig. Doch hohe Kosten, in Zusammenhang mit dem Tier, haben viele Tierbesitzer nun umdenken lassen. Heute gibt es fast keine Versicherungsgesellschaft, welche keine Tierversicherung mehr anbietet. Fast jeder Tierbesitzer hat sich schon einmal Gedanken um eine Tierversicherung gemacht.

Entfällt das Risiko, entfällt auch die Versicherungsleistung

Bei einer Tierversicherung ist wichtig, dass der Versicherungsnehmer im Vorfeld nicht nur Informationen in Form eines Vergleichs einholt, sondern sich auch über die einzelnen Unterschiede informiert. So gibt es etwa den Risikofortfall in der Versicherung. Der Risikofortfall ist eine Klausel, die dann zum Greifen kommt, wenn das Risiko durch das Tier nicht mehr gegeben ist. Ein Beispiel: Ein Schulreitpferd, welches nicht mehr zum Reiten verwendet wird, trägt kein Risiko mehr in diesem Bereich. Das bedeutet, dass der Risikofortfall in Kraft tritt und die Versicherung dahingehend gekündigt ist.

Der Versicherungsnehmer muss die Versicherung schriftlich in Kenntnis setzen

Auch bei einem vorzeitigen Ableben des Tieres ist die Versicherung automatisch beendet. Wichtig ist, dass der Versicherungsnehmer den Risikofortfall der Versicherung schriftlich mitteilt. Hierfür müssen alle Belege mit eingereicht werden, damit sich die Versicherung von dem Risikofortfall selbst überzeugen kann. Fakt ist: Sofern das Risiko durch das Tier nicht mehr besteht, besteht auch die Versicherung nicht mehr.

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